Fr
02
Jan
2009
Washington Airport - Muslime werden vom Flug ausgeschlossen.
01.01.2009 - Neun in traditionelle lange Gewänder gekleidete Muslime wurden am Washingtoner Reagan Flughafen - DCA wegen Sicherheitsbedenken kurz vor dem Abflug vom Flug der AirTran nach Orlando ausgeschlossen und mussten aus ihrer Maschine aussteigen.
Es wird berichtet, dass sich zwei Mitreisende beschwert hatten, weil sie angeblich verdächtige Äußerungen der Muslime mitgehört hatten.
Die übrigen 95 Passagiere mussten sich einer erneuten Sicherheitskontrolle unterziehen und das Gepäck wurde neu gescreent.
Die Muslime, bis auf eine Ausnahme allesamt in den USA geborene amerikanische Staatsbürger, wollten mit der AirTran nach Orlando im US-Bundesstaat Florida fliegen. Unter ihnen waren ein Anästhesist, ein Anwalt sowie drei Kinder. Die Gruppe war unterwegs zu einer religiösen Veranstaltung.
Die Bundespolizei FBI sprach von einem Missverständnis. Ein Sprecher von AirTran stimmte dem zwar zu, meinte aber dennoch, der Pilot habe sich richtig verhalten.
Einer der betroffenen muslimischen Fluggäste, Kashif Irfan, sagte der Zeitung, sein Bruder Atif und seine Schwägerin hätten darüber diskutiert, welcher Platz an Bord wohl der sicherste sei.
Sein Bruder habe sich dann ans Fenster nahe einem Triebwerk gesetzt. Die Mitreisenden hätten sich dadurch offenbar bedroht gefühlt und zwei Sicherheitsbeamte an Bord angesprochen, die den Piloten alarmierten.
"Letztendlich haben da Leute etwas erzählt, was sie besser an Bord nicht gesagt hätten (Dabei sei wohl auch das Wort „Bombe“ gefallen), und andere haben das wiederum mitbekommen", wurde AirTran-Sprecher Tad Hutcheson zitiert.
Nachdem durch das FBI alles geklärt war, erfolgte eine Umbuchung der Passagiere auf einen Flug der US Airways.
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