Bereits am Freitag wurde die Black-Box des Airbus 320 der XL-Airways in etwa 35 Meter Tiefe geortet.
Auf Grund der Wetterbedingungen war eine Bergung aber noch nicht möglich. Etwa 40 Taucher sind damit beauftragt, dieses wichtige Beweismittel, welches endlich eine Klärung der Unfallursache herbeiführen könnte, aus den Tiefen des Mittelmeeres zu bergen.
Am Samstag konnten Taucher den Cockpit-Voice-Recorder des verunglückten Flugzeuges orten und an Bord eines Suchschiffes bringen. Erste Auswertungen werden bereits am Montag erwartet.
Mittlerweile finden sich Augenzeugen, welche angeben, dass der Airbus aus ca. 300 Metern Höhe, senkrecht mit der Nase in das Meer gestürzt sei.
Die Ursache ist nach wie vor völlig unklar, da einerseits die Maschine in tadellosem Zustand gewesen sein soll und der Pilot als sehr erfahren gilt, weshalb auch niemand an einen Pilotenfehler glauben mag.
Mysteriös auch, dass keiner der beiden Piloten einen Notruf absetzte – vielleicht ein Hinweis darauf, dass der Unfall auch für die Crew völlig überraschend ausgelöst wurde.
Die Anflugkontrolle vom Perpignan Airport gab dem Flug um 16.45 Uhr Lokalzeit die Freigabe zur Landung auf dem Runway 33. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Maschine D-AXLA auf Flughöhe 120. Diese Anweisungen wurden von der Crew bestätigt. Das war der letzte Kontakt mit dem Airbus vor dem Crash.
Offensichtlich wurde der Absturz von eine Piloten einer Piper beobachtet was dieser auch über Funk mitteilte. Dieser Pilot umkreiste die Unfallstelle im Mittelmeer, bis Rettungskräfte mit Hubschrauber vor Ort waren.
Von der Hubschrauberbesatzung wurde berichtet, dass kein Flugzeug mehr zu sehen war, jedoch Trümmer in einem Umkreis von etwa 1 Kilometer auf der Wasseroberfläche trieben.
Symbolfot:Cockpit Voice Recorder
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