Fr

28

Nov

2008

Airbus-Crash im Mittelmeer - Ursache weiterhin unklar!

Einen Tag nach dem Absturz einer Airbus-Maschine bei einem Testflug im Mittelmeer gibt die Unglücksursache weiter Rätsel auf. Rettungskräfte nahmen die Suche an der Absturzstelle rund sieben Kilometer vor der französischen Küste wieder auf. Unter anderem suchten ein Minensuchboot und Taucher nach dem Flugschreiber der Maschine. Laut den Behörden gibt es keine Hoffnung mehr, Überlebende der siebenköpfigen Besatzung zu finden, zu der auch zwei deutsche Piloten gehörten. Bis zum Freitagvormittag wurden zwei Leichen geborgen.

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Der Airbus war am Donnerstagnachmittag während eines schleifenförmigen Wartungsfluges beim Anflug auf den Flughafen von Perpignan ins Mittelmeer gestürzt. Die Maschine vom Typ A320 gehörte der neuseeländischen Fluggesellschaft Air New Zealand und flog für die deutsche Firma XL Airways Germany. Der Airline zufolge waren neben den zwei deutschen Piloten fünf Ingenieure an Bord. Die Wartungsarbeiten waren von der in Perpignan ansässigen Firma EAS Industries ausgeführt worden.

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Sturmböen und hohe Wellen erschwerten die Suche. Hinzu komme, dass eine Strömung vom Land weg führe, teilten die Schifffahrtsbehörden mit. Wrackteile und die Körper der Besatzung würden dadurch ins offene Meer getragen. Ein Suchflugzeug und ein Hubschrauber kreisten am Vormittag über der Unglücksstelle. "Es gibt keine Hoffnung mehr, Überlebende zu finden", hatte bereits am Donnerstagabend die Staatsanwaltschaft in Perpignan mitgeteilt.

Der Hersteller Airbus erklärte, die Maschine sei im Juli 2005 ausgeliefert worden und habe ungefähr 7000 Flugstunden hinter sich gebracht. Airbus werde die Behörden bei der Suche nach der Ursache der Katastrophe unterstützen. Fünf Spezialisten des Flugzeugbauers wurden dazu an die Unfallstelle geschickt. (afp)

 

Unglücksmaschine! Unglücksmaschine!
Foto:afp - Suchhubschrauber Foto:afp - Suchhubschrauber
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