Do
27
Nov
2008
7 Tote bei Airbus-Crash vor Frankreich ins Mittelmeer?
Bei einem Testflug in Südfrankreich ist ein Airbus-Flugzeug des Typs A320 (Reg: D-AXLA) mit sieben Menschen (2 Deutsche und 5 New Zealand) an Bord ins Mittelmeer gestürzt.
Eine Leiche wurd bereits geborgen. Weitere sechs Personen, darunter zwei deutsche Piloten, werden noch vermisst.
Die Maschine vom Typ A320 gehörte der neuseeländischen Fluggesellschaft Air New Zealand und flog für die deutsche Fluggesellschaft XL Airways Germany.
An Bord waren zwei deutsche Piloten der Airline sowie fünf Ingenieure aus New Zealand.
Der Airbus verunglückte nach Behördenangaben gegen 16.30 local, etwa 7 Km vor der Küste von Saint-Cyprien in der Nähe vom Perpignan (PGF) Airport, wo er zu dem Testflug gestartet war.
Die Armee und der Katastrophenschutz schickten fünf Boote sowie ein Flugzeug und zwei Hubschrauber an den Unglücksort.
XL Airways hatte das im Jahr 2005 gebaute Modell von Air New Zealand geleast. Für die Fluggesellschaft ist es seit zwei Jahren für Charterflüge im Einsatz gewesen, hauptsächlich für deutsche Reiseveranstalter.
Airbus macht derzeit keine Angaben zu dem Unglück. Die A320 ist das erfolgreichste Modell des europäischen Flugzeugbauers. Die zweimotorige Maschine mit rund 150 Plätzen gilt als zuverlässiges Arbeitstier. Auch Billigflieger schätzen das Mittelstreckenflugzeug mit einer Reichweite von bis zu 5700 Kilometern.
Foto der Unglücksmaschine D-AXLA
airpol






