Mi
19
Nov
2008
Charterabschiebung vom Flughafen Wien nach Afrika!
Es war eine der größten Charterabschiebungen der EU-Geschichte: Eine gecharterte Airbus-Maschine flog am Freitag 71 nigerianische und gambische Staatsangehörige zurück in ihre Heimat.
Abschiebungen finden fast täglich statt - aber am Flughafen Wien noch nie zuvor in dieser Dimension.
Am Freitag wurden 71 abgelehnte Asylwerber aus elf EU-Staaten in ihre Heimat gebracht: per Charter-Maschine vom Flughafen Wien-Schwechat, direkt nach Lagos (Nigeria) bzw. weiter nach Banjul (Gambia).
„Es handelte sich um eine EU-Abschiebung, bei der Österreich als ,Leading Nation' fungiert hat“, sagt Ministeriumssprecher Rudolf Gollia.
Der Aufwand für diese Großabschiebung mutet gigantisch an: 68 Nigerianer und drei Gambier wurden mit Zubringerflügen aus der EU bzw. aus Wien zum Flughafen Wien gebracht.
Auf jeden „Abzuschiebenden“ kamen 2 Polizisten (Frontexstandard); etwa 190 in- und ausländische Beamte waren an Bord des gecharterten Airbus 330-200 (Kostenpunkt: 304.792 Euro).
Zudem waren ein Arzt und zwei Menschenrechtsbeobachter dabei, die die Afrikaner betreuten.
Dabei war auch Günter Ecker vom Verein Menschenrechte.
Der Menschenrechtler (er wird oftmals zu Unrecht wegen Behördennähe kritisiert) ist voll des Lobs: „Erstaunlich, wie professionell die Operation durchgeführt wurde“, sagt er.
Die Kosten der Aktion trägt übrigens die EU-Agentur Frontex:
Sie erstattet den elf Nationen exakt 569.535,03 Euro zurück, den Mammut-Teil bekommt Österreich.
Kommentare: 1
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#1
Zustände in der Alpenrepublik
Interressante und oft wenig kompatible Beiträge zu Österreichs Polizei findest Du übrigens immer wieder unter einer privaten Seite aus Austria
allerdings sind das ausgeschlafene insider www.efoe-at.org 
airpol






