Sa
01
Nov
2008
AEROFLOT - PANIK AN BORD!
Panik brach heute Früh an Bord eines startbereiten Airbus 321 der russischen Aeroflot, Flug SU 780, KRASNOJARSK nach MOSKAU unter den etwa 200 Passagieren aus.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt musste der Airbus vor dem Start enteist werden, was für Sibirien ja nichts ungewöhnliches sein sollte.
Die dabei entstehenden Dampfwolken des Enteisungsmittels wurden von einem Passagier falsch gedeutet und dieser versuchte wegen des vermuteten Brandes das Flugzeug zu verlassen.
Die dadurch entstehende Panik unter den Passagieren ließ der Crew keine andere Wahl, als den Tower zu verständigen und eine Evakuierung der Maschine einzuleiten.
Der Flug wurde danach um etwa 11 Stunden verschoben.
Krasnojarsk (russisch Красноярск) ist eine Stadt in Russland am Jenissei sowie an der Transsibirischen Eisenbahn. Mit etwa 937.000 Einwohnern ist Krasnojarsk die drittgrößte Stadt Sibiriens nach Nowosibirsk und Omsk. Krasnojarsk war bis vor wenigen Jahren eine geschlossene Stadt. Krasnojarsk ist die Hauptstadt der Region Krasnojarsk und ca. 4.100 km östlich von Moskau gelegen.
Der Flughafen "Emeljanowo" (KJA) von Krasnojarsk gilt als einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Sibirien. Er bedient hauptsächlich Innerrussische Flüge im Linienverkehr. Insgesamt sind im Flughafen 16 Luftverkehrsgesellschaften akkreditiert, aber die wichtigste ist die lokale "KrasAir" aus Krasnojarsk die den Flughafen auch derzeit verwaltet.
Der Flughafen "Emeljanowo" nimmt heute den neunten Platz im allrussischen Rating der Flughäfen ein. Er fertigt etwa 1 Million Fluggäste im Jahr ab. Vor kurzem wurde hier das neue internationale
Terminal gebaut, wodurch auch ausländische Fluggesellschaften in Krasnojarsk landen können.
Im und um den Flughafen "Emeljanowo" soll ein Wirtschaftszentrum errichtet werden. Außer den Flugdiensten soll dann ein Finanzzentrum arbeiten, Dienstleistungen in der Hotel- und Touristikbranche
soll hier konzentriert werden. Das Projekt wird auf 500 Millionen Dollar taxiert.
Konflikte um den Flughafen "Emeljanowo" liegen heute vor allem in Streitereien zwischen der Fluggesellschaft "KrasAir" und den anderen russischen Fluggesellschaften. Die "KrasEir" hindert „fremde“
Luftverkehrsgesellschaften, die nicht zum Flughafen gehören, an der Aufnahme von Flugverbindungen. Betroffen sind sogar große Fluggesellschaften wie die "Aeroflot" und die "Sibir". Die Leitung des
Flughafens soll deshalb aus den Händen der KrasEir in die Hände eines neutralen Verwalters übergeben werden.
Kommentare: 2
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#1
Sehr geehrte Damen und Herren,
Das was Sie schreiben, ist wahrscheinlich die offizielle Version. Für mich als direkt betroffenen Passagier hat sich die Sache etwas anders dargestellt.
Mfg
W.Brenner -
#2
Danke für den Eintrag!
Wir wären für eine Schilderung eines Augenzeugen natürlich sehr sehr dankbar!
LG
T.K.
Airpol Infocenter 
airpol






