Do
02
Okt
2008
Flugzeugwrack von US-Abenteurer Fossett gefunden
Der Fundort liegt in den Bergen auf etwa 3.200 Metern Höhe südöstlich des Yosemite Nationalparks.
Etwa ein Jahr nach dem spurlosen Verschwinden des US-Abenteurers Steve Fossett ist das Wrack seines Flugzeugs in der Sierra Nevada gefunden worden. Eine Suchmannschaft habe die Maschine am späten Mittwochabend (Ortszeit) aus der Luft geortet, gab der Sheriff des kalifornischen Bezirks Madera County, John Anderson, bekannt. Die entsendeten Bodenteams hätten bestätigt, dass es sich um die "Bellanca" von Fossett handele.
Die Suche wurde eingeleitet, nachdem ein Wanderer in der Nähe der ostkalifornischen Ortschaft Mammoth Lakes einen zufälligen Fund gemacht hatte: einen Ausweis der
Bundesluftfahrtbehörde (FAA), einen Pilotenschein und ein drittes Dokument sowie Bargeld. Alles schien aus dem Besitz von Fossett zu stammen. Auch einen Sweater habe er in der Gegend gefunden, sagte
der Wanderer Preston Morrow. Er versuchte nach Angaben seines Anwalts zuerst, mit Fossetts Familie Kontakt aufzunehmen. Als dies nicht gelang, wandte er sich an die Polizei. Fossetts Witwe Peggy
erklärte indessen, sie hoffe, dass die Suche nach dem Leichnam ihres Mannes nun endlich Erfolg haben werde.
Der Fundort liege in den Bergen auf etwa 3.200 Metern Höhe nahe der Ortschaft Mammoth Lakes in Kalifornien, südöstlich des Yosemite Nationalpark.
Im Februar wurde FOSSETT für tot erklärt
Fossett , war Rekordhalter mehrere Segel- und Luftfahrtrekorde. Unter anderem war er 2002 der erste Mensch, der mit einem Heißluftballon die Welt umrundete. Drei Jahre später wiederholte er das Kunststück alleine in einem Flugzeug. Als er am 3. September 2007 verschwand, war er mit einer einmotorigen Maschine unterwegs. Nach monatelanger erfolgloser Suche wurde er im Februar offiziell für tot erklärt.
Fossett war am 3. September 2007 mit einer geliehenen, einmotorigen Maschine von einer Ranch in Nevada gestartet. Umfangreiche Suchaktionen an der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien waren erfolglos. Der 63-Jährige ist vermutlich abgestürzt. Am 15. Februar wurde er für tot erklärt.
Der Unternehmer hatte keinen Flugplan mit Angaben über sein Ziel zurückgelassen. Es ging auch kein Notruf ein. Mit Flugzeugen, per Radar und Satellitenbildern war in dem unwirtlichen Wüstengelände wochenlang vergeblich nach Fossett gesucht worden. (Quelle:Standard/APA/AP/dpa/Reuters)
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